Stamm - Götz von Berlichingen - Geschichte
Stammesgeschichte

Der Stamm Götz von Berlichingen wurde im Januar 1974 von Gerhard Gribkowsky gegründet.
Zur ersten Gruppenstunde im Jahre 1974 kamen sechs Kinder, die einen Flugzettel in ihrer Schule gelesen hatten. Gerhard Gribkowsky fand eine gute Hilfe in Ernst Wagener, der die Pfadfinder damals schon tatkräftig unterstützte, indem er dafür sorgte, dass ein Raum im Gemeindehaus bereitgestellt wurde. Auch die ersten Zeltbahnen wurden von der Gemeinde gesponsert.
Am Ende des Jahres 1974 hatte der Stamm G.v.B. schon ca. 35 Mitglieder in zwei Gruppen.
Am Ende des Jahres 1975 waren es schon 45. Ein großes Ereignis in dem Jahr war die Rettung von ca. 30 Fischen aus ausgetrockneten Flüssen. Bei den drei Fahrten im Jahre 1976 nahmen fast alle der 50 Pfadfinder teil. In diesem Jahr trat man auch der CPD bei. Außerdem war man auch an der Gründung der Landesmark Nord beteiligt.
1977 gab es bereits fünf Gruppen mit je drei bis zwölf Mitgliedern und zu ersten Mal verkauften die Pfadfinder in Oberneuland auf einem Bazar selbstgebastelte Dinge, deren Erlös der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde.
Im Jahre 1978 wurden zum ersten Mal zu den alljährlichen Fahrten auch Wochenendfahrten veranstaltet.

In einem Jahresbericht aus dem Jahre 1979 heißt es, dass in dem Jahre die meisten Gruppenleiter ihre Gruppenleiterausbildung beendet haben.
Außerdem wurde am 23. Juni 1979 ein Hajk durchgeführt. Die alljährlichen Fahrten zu dieser Zeit waren "nur" die Herbstfahrt, die auch noch mit anderen Stämmen gemacht wurde, in diesem Fall führte sie den Stamm in das auch uns bekannte Sevetal bei Hamburg. Die Stammesinterne Fahrt ging meistens nach Bademühlen.
Aber das wichtigste Ereignis in diesem Jahr war, dass Gerhard Gribkowsky zum erstenmal die Stammesführung an einen Nachfolger abgab.
Zwischen den Jahren 1979 und 1982 fiel der Stamm immer weiter auseinander, so dass am Ende des Jahres 1982 nur noch eine Gruppe von 13-jährigen übrig blieb. In dem Jahr war eines der größten Ereignisse der Besuch einer Polizeiwache.

In den Jahren 1975 bis 1995 schwankten die Mitgliederzahlen zwischen 20 und 70 Mitgliedern. Im Jahre 1994 erreichte der Stamm eine absolute Höchstzahl mit fast 100 Mitgliedern.

Als besondere Fahrten in den letzten Jahren sollte man noch die Schweden fahrt im Jahre 1993, den Rußlandaustausch im Jahre 1994, das Bündelager 1996, die Schottlandfahrt 1998 und zuletzt 2000 das Bundeslager erwähnen.

Unser Stammesabzeichen stellt die eiserne Faus von Götz von Berlichingen dar. Die Faust ist Silber auf rotem Grund mit schwarzem Querbalken und schwarzer Umrandung. Kritikern ist dieses Symbol zu militant, unser Neider meinen nur ein Nachtgespenst zu erkennen.

aus der Stammesjubiläen-Zeitung 1999