Stamm - Götz von Berlichingen - die Anfänge
Warum heißt unser Stamm Götz von Berlichingen?

Wer Götz von Berlichingen war, und seine Geschichte sollte bekannt sein.
In der CPD gab es zur Zeit der Stammesgründung zwei Richtungen.
Die VCPler, die in der Tendenz auch eine politische Aussage in der Jugendarbeit verankern, sich vom C trennen wollten, weil das zu "national" klinge und sie es nicht mehr als Teil der wöchentlichen Arbeit, sondern eher als Programmsatz sahen.
Die andere Richtung stand fest zu beiden Säulen Natur und Christentum, allerdings überkonfessionell und auch offen für Nichtchristen. Das "D" interpretiert als Anspruch einer gemeinsamen Organisation für das gesamte Bundesgebiet. Insbesondere die politische Komponente war der große Streitpunkt.

Auf Bundesebene hatte sich die VCP-Richtung bereits durchgesetzt, aber die Landesorganisationen mussten, da sie selbständig waren, dem VCP beitreten. Friedjof Siebe war auf Bundesebene und Hajo Schimanski auf Bremer Ebene die Hauptfiguren der CPD Richtung. Nachdem Friedjof im Bund in einer Kampfabstimmung unterlegen war, haben wir in Bremen einen eigenen e.V. (CPB e.V.) gegründet, dem zunächst nur Arbergen und der Stamm Ritterraschen beitraten.
Die Vahr tendierte zum VCP, was nicht meine Richtung war und daraus entstand dann die Idee, G.v.B. zu gründen und ein Teil der CPB e.V. zu werden. Der Name stand dabei dafür, notfalls mit eiserner Faust die Werte der CPD zu verteidigen.
Es folgten Flugblattaktionen, Werbung in Gottesdiensten und in Schulen etc. und schon bald konnte die Arbeit beginnen.

aus Erinnerungen von Gerhard Gribkowsky




Wie war die damalige Arbeit?

Zur damaligen Arbeit kann ich nur aus meiner Erinnerung sagen, dass es außer meinem Sohn keinen Sippenführer o.ä. gab und er bis zu 72 Kinder in mehreren Sippen alleine betreut hat.
Bei den ersten Fahrten haben die Eltern Fahrdienste organisiert.
Ziele waren freundliche Bauernhöfe und Jugendherbergen. Es war eine tolle Zeit mit gutem Zusammenhalt.

aus Erinnerungen von Elke Gribkowsky